Seit gar nicht all zu langer Zeit, esse ich furchtbar gerne scharfe Gerichte. Der Schärfegrad sollte hierbei jedoch angenehm bleiben, so dass man auch noch die anderen Geschmackskomponenten heraus schmecken kann. Natürlich empfindet jeder Mensch hier anders. Dem Einen brennt schon der ganze Mund, während der Andere erst eine leichte Schärfe verspürt. Auch ich tastete mich immer weiter an verschiedene Chili Sorten heran und bin mittlerweile ein richtiger Fan dieser Schote geworden. Mit dem "Chili Queen" auf der Berger Straße habe ich einen Laden gefunden, in dem ich so richtig feurig scharf essen gehen kann.
Angefangen hat alles in einem Imbiss-Wagen auf dem Frankfurter Flohmarkt und ist nun eine feste Größe auf der Berger Straße geworden. In einem kleinen Ladenlokal werden nun Chilis in[...]
Die Berger Straße in Frankfurt gehört zu meinen Lieblingsorten in ganz Frankfurt. Hier reihen sich unzählige Restaurants, Bars und kleine Geschäfte aneinander. Eins von ihnen ist das Restaurant Mirador.
Das Mirador besticht zunächst einmal durch sein wirklich sehr hübsches Ambiente. Die Bar ist aus goldenen Mosaiksteinchen und glänzt dadurch ganz wunderbar. Platz genommen auf einem der Barhocker, kann auf die Schnelle ein Bierchen getrunken, oder aber auch in Ruhe ein leckerer Cocktail genossen werden.
Auch im Essbereich sind die Wände goldfarben und große Kronleuchter schmücken die Decken. Platz genommen werden kann unter anderem auf bunten Samtsesseln, sehr bequem!
Im ersten Stock befindet sich die Raucherlounge. Hier darf ohne schlechtes Gewissen die Luft verschmutzt werden, denn[...]
Lebendig und authentisch, das ist die Berger Straße. Klar auf der Zeil lässt es sich noch besser shoppen, spektakuläre Architektur in der Zeilgallerie oder „My Zeil“ erleben, aber auf der Berger Straße trifft man auf das wahre Frankfurter Leben. Zahlreiche kleine Geschäfte, hippe Bars und gemütliche Cafés laden zum Shoppen, Relaxen und Feiern ein. Zu Ehren dieser wird jedes Jahr im Sommer traditionell ein ganz besonderes Straßenfest in Frankfurt Bornheim gefeiert, bei dem nicht nur die zahlreichen Bars, Cafés und Kneipen Besonderheiten präsentieren, sondern auch ein farbenfrohes Rahmenprogramm stattfindet.
Dieses Jahr findet das Traditionsfest rund um das Wochenende am 6. und 7. August statt, für die Veranstaltung sind die IG „Untere Bergerstraße“ e.V. verantwortlich. In diesem Zeitraum[...]
Einer der Gründe, warum ich mich in Frankfurt auch heute noch so heimisch fühle, sind die Shoppingmöglichkeiten. Meine Güte, könnte man hier ein Geld loswerden – wenn man bloß könnte! Die Auswahl scheint wirklich absolut unerschöpflich zu sein – und das auf allen Ebenen. Von einer Metropole wie Frankfurt erwartet man natürlich, dass es ein Riesenangebot an Luxuswaren gibt. Es macht einfach großen Spaß, an den Auslagen der internationalen Designerläden vorbeizuspazieren und sich die schönen Sachen anzusehen; auch, wenn man sie sich nicht kaufen kann.
Noch viel mehr Spaß aber macht es meiner Meinung nach, sich abseits der Luxusläden zu tummeln und in einem der gemütlichen Stadtteile Frankfurts auf Beutezug zu gehen. Mein persönlicher Geheimtipp dafür ist die Berger Straße in Bornheim, die[...]
Was das heißen soll? Zum Beispiel, dass hier die Mieten in Bornheim noch bezahlbar sind. Dass man für den Einkauf beim nächsten Lebensmitteldiscounter nicht unbedingt das Auto braucht, sondern auch zu Fuß, mit dem Rad oder dem Bus hinkommt. Dass es zwei Mal in der Woche einen Markt gibt, auf dem man frisches Gemüse kaufen kann. Dass die Kinder es morgens nicht weit zur Schule haben…..kurz, dass es sich um einen Stadtteil handelt, in dem es sich gut leben lässt. Allerdings sollte man diese Liebenswürdigkeit nicht mit Langeweile verwechseln. In Bornheim hat sich ganz im Gegenteil eine interessante, urbane Szene entwickelt, in der die unterschiedlichsten Interessensgruppen sehr tolerant und frei nach dem Motto “leben und leben lassen” miteinander umgehen. Entsprechende Szenelokale setzen[...]
Der Anwohner ist der, der unsere Feiern auflöst, der unsere Kneipen schließt, der unsere Bierbänke von der Straße und unsere Decken von der Wiese räumt. Er braucht seine Ruhe, denn er muss tagsüber schlecht gelaunt in seinem Kontor sitzen. Er geht arbeiten. Er hat es nicht leicht. „Ich kenne meine Rechte!“ Er hat eine Frau zuhause, die unentwegt redet, „da brauch’ ich nich’ noch den Lärm vor der Tür“. Er war wohl auch nie jung und hatte vermutlich nur sehr selten Spaß.
Institutionen der Frankfurter Kultur und Subkultur sind bereits einzelnen Anwohnern zum Opfer gefallen. Das Sachsenhäuser Musiklokal „Das BETT“ wäre fast geschlossen worden. Die Kellerbar „franKFUrter schule“ in der Fichardstraße musste irgendwann ihren laufenden Betrieb einstellen. Der Eschersheimer Biergarten „Drosselbart“[...]
Am Nachmittag holte ich Anna vom Zug ab, ihr Freund sollte erst am nächsten Morgen ankommen. Sie war sich anscheinend meines Lokalpatriotismus bewusst und beeilte sich deshalb, nach Verlassen des Hauptbahnhofs zu sagen:
„Ist ja schon ganz nett hier.“
„Gib dir keine Mühe, hier rumzuschleimen“, sprach ich. „Das ist eine der hässlichsten Ecken der Stadt.“ Die Hanauer Landstraße und den Ben-Gurion-Ring verschwieg ich ihr.
Wir liefen am Main entlang bis zum Eisernen Steg und ich erklärte ihr alles links und rechts. Museumsufer, Banken, EZB, Gründungsmythos der Stadt, Karl der Große, die Geschichte vom Briggegickel, Kaiserwahlen, das Parlament von 1848. Als wir auf den Römerberg einbogen, konnte sie es schon fast nicht glauben.
„Ich hätte nie gedacht, dass das hier so schön aussieht.“
Es hätte mich[...]
Kein Wunder. Wer Frankfurt nur vom Bahnhof oder vom Flughafen kennt, glaubt, er sei in einer Art Rio de Janeiro ohne Müll auf der Straße gelandet. Wer aber Viertel wie das Nordend oder Bornheim nicht kennt, sollte sich da besser kein Urteil erlauben.
Auf der oberen Berger Straße, unweit des U-Bahnhofes Bornheim Mitte, drängt sich eine Kneipe an die andere. Besondere Erwähnung soll hier aber die Kneipe „Klabunt“ finden, die sich durch Küche, Einrichtung und Veranstaltungen von anderen abhebt. Allein die Gastrophilosophie der Betreiber ist heutzutage schon fast ein Unicum. Sie lehnen jegliches Tütenessen oder Vorgegartes ab und sind stolz auf ihre hessische Haute Cuisine oder ihren Kartoffelbrei, den sie tatsächlich aus Kartoffeln stampfen. Für diejenigen, die noch nie eine Restaurantküche[...]
Eines nachts standen wir dort auf der Straße. Pit hatte gerade seine Freundin Katja zu ihrem Auto gebracht und ich war auch schon so gut wie auf dem Heimweg, als ein Typ auf uns zu kam:
„Ey Jungs, alles klar bei euch?“
Scheiße, dachte ich. Wer in Frankfurt aufgewachsen ist, kennt diesen Satz. Er wird meist gefolgt vom Ziehen eines Messers und dem Ausruf: „Gib Geld, Lan, schfickdeinemutter!“. Ich wurde leicht panisch.
"Was macht ihr noch so heute abend?", fragte der Typ.
„Äh… wir sind auf dem Heimweg“, stammelte ich hervor.
„Cool! Ihr zwei zusammen oder was?“
„Ja, also er wohnt hier“, sagte ich mit Blick auf Pit.
„Cool!“ sagte er wieder. „Und was geht dann so?“
Was soll dann schon gehen, dachte ich. Ich nehm meinen Kram und geh zur U-Bahn und Pit geht pennen. Ich wollte dem potentiellen Räuber[...]
Dort gilt nämlich Tempo 30 und die Schwellen in der Fahrbahn sollen für deren Einhaltung sorgen. Die aus der Wetterau herbeigefahrenen Oberlippenbartträger wollen mit ihren tiefergelegten Vehikeln eine Show machen, kurbeln die getönten Fenster herunter und drehen die Schranzmusik auf. An der Bremsschwelle zeigt sich, wer ein Mann ist. Wer bremst verliert, und so fährt der Wetterauer mit unverminderter Geschwindigkeit auf die Bremsschwelle, sein Auto setzt auf, macht ein kratzendes Geräusch, sprüht Funken und verliert den Auspuff. Zack, ist der Showeffekt dahin und der Wetterauer muss unter dem Gejohle der Zuschauer aussteigen und seinen Auspuff einsammeln.
2.
Es gibt Biergärten, in denen man um 23:00 Uhr an den Haaren ins Lokal gezerrt wird, weil die Anwohner sich regelmäßig beschweren und[...]
Hier schreiben Frankfurter für Frankfurter. Erfahrt mehr über das Leben in Frankfurt: über Restaurants, Lifestyle und die zahlreichen Veranstaltungen in der Finanzmetropole am Main.