Leben in Frankfurt: bahnhofsviertel

Zur Zeit wird gefiltert nach: bahnhofsviertel

Kunst kaufen am Automaten – Am Hauptbahnhof Frankfurt

21.09.11 | Franziska del Franco
Shopping, Bahnhofsviertel, Kunst
Der Nic&Lu Automat steht auf Gleis 10 am Hauptbahnhof Frankfurt. Foto: Michael Buehrke / Pixelio.de

Eigentlich findet man am Hauptbahnhof Frankfurt hauptsächlich Zeitschriftenläden, Bäckereien, Fast-Food-Restaurants oder auch Blumen- und Billigschmuckläden. Doch dass ich hier neuerdings Kunst erwerben kann, war mir neu.

Nun denkt man natürlich, die Kunst kann in einem der zahlreichen Läden erworben werden. Doch falsch gedacht. Die Kunst wird aus einem Automaten gezogen. Ja, genau, aus einem Automaten. Jeder kennt die normalen Snackautomaten, die am Hauptbahnhof Frankfurt fast auf jedem Bahnsteig stehen und an denen Schokolade, Kekse oder Getränke gekauft werden können. In diesem besonderen Automaten findet man jedoch die verschiedensten Kunstgegenstände. Diese, meiner Meinung nach geniale Idee, hatten zwei Designstudentinnen aus München. Benannt nach den Abkürzungen ihrer Namen Nicola[...]

Salsa in Frankfurt – Im Latin Palace Chango

18.09.11 | Franziska del Franco
Nightlife, Bahnhofsviertel, Salsa in Frankfurt
Salsa in Frankfurt am liebsten im Chango. Foto: olga meiner-sander / Pixelio.de

Der ein oder andere hat bestimmt schon mal was vom Chango gehört, denn dieses Tanzlokal ist weit über die Grenzen Frankfurts bekannt und auch schon Thema in einigen Fernsehdokumentationen gewesen. Das Chango ist der Ort für Salsa in Frankfurt und sehr leicht zu finden. Schräg gegenüber des Hauptbahnhofs befindet sich dieser lateinamerikanische Tanztempel.

Ich muss zugeben, die beste Tänzerin bin ich nicht und auch das Merken von Schrittkombinationen fällt mir doch sehr schwer. Den obligatorischen Tanzkurs in der Jugend schwänzte ich und verzichtete somit auf Wiener Walzer, Fox Trott und Co. Das war einfach nichts für mich. Nun nahm mich vor einigen Wochen eine gute Freundin mit ins Chango. Zunächst war ich weniger begeistert, da meine Freundin eine wirklich sehr gute Tänzerin ist und ich[...]

Das Hotel Roomers in Frankfurt

25.08.11 | Franziska del Franco
Hotel Roomers Frankfurt, Bahnhofsviertel, Roomers
Extravagantes Design erwartet einen im Hotel Roomers in Frankfurt. Foto: Michael Grabscheit / Pixelio.de

In der Nähe des Hauptbahnhofes, genauer gesagt in der Gutleutstraße gelegen, befindet sich das Hotel Roomers Frankfurt. Von draußen sieht das Gebäude eher wie ein Bürokomplex aus, öffnet man jedoch die schwere schwarze Tür, befindet man sich in dem wohl stylischsten Hotel Frankfurts. Die komplette Einrichtung ist in schwarz gehalten. Schwarze Rezeption, Zimmer, Aufzüge, Bar und Restaurant. Dazu passend schwere Kronleuchter, ausgefallene Designsessel und Tische. Hier stimmt wirklich jedes Detail überein.

So eine Übernachtung ist natürlich auch nicht ganz preiswert. Mein Tipp: der Bar, beziehungsweise dem Restaurant einen Besuch abstatten. Hier kann das Feeling des Designhotels auch erlebt werden, ohne gleich ein ganzes Zimmer buchen zu müssen.

Besonders am Wochenende ist die Bar ein[...]

101 Meter über Frankfurt Tanzen – der Tower im Japan Center macht´s möglich!

25.08.11 | Nicola del Franco
Nightlife, Japan Center, Club 101
Der Club 101 befindet sich im 25. Stockwerk im Japan Center. Foto: Wikipedia

In Frankfurt gibt’s unzählige Clubs. Die Einen sind spezialisiert auf das Booking von renommierten Top DJs, andere hingegen überzeugen durch ein großes Stammpublikum oder durch die beste Anlage der Stadt. Was die meisten allerdings leider gemeinsam haben, ist ihre Lokalität. Entweder im kargen und ungemütlichen Industriegebiet gelegen oder mitten in der Stadt, dann aber in Kellergewölben oder Parkhäusern. Der Club 101 im Japan Center hingegen zählt sicherlich nicht zu dieser Kategorie, befindet er sich doch im 25. Stockwerk des Japan Centers.

Das Japan Center ist ein ein Bürohochhaus mitten im Bankenviertel von Frankfurt. Durch die terrakottafarbene Natursteinverkleidung und durch die ungewöhnliche Struktur, die den Anschein hat, das mehrere Bürotrakte unterschiedlich aufeinander[...]

Pubs in Frankfurt: Hier kann man nicht nur Fußball kucken

21.07.11 | Nicola del Franco
gastro, bahnhofsviertel, pubs in frankfurt
Pubs in Frankfurt: Der mit einer der längsten Theken und einem reichhaltigen Whiskysortiment, ist das O'Reily's. Foto: Pixelio.de

Ein weiteres Sommermärchen ist nach der Niederlage gegen Japan für unsere Fußball Frauen endgültig ausgeträumt, doch eine neue Bundesliga Saison steht uns ja kurz bevor. Auch in Italien, Spanien und Großbritannien rollt demnächst wieder der Ball. Vor allem die Briten und Iren leben für den Fußball und genießen es, jedes Spiel im Stadion oder in geselliger Runde im Pub zu verfolgen. Gerade in den Pubs herrscht da manchmal schon eine Stimmung wie im Stadion. Wer aber deswegen nicht den ganzen Weg über den Kanal auf sich nehmen will, der kann auch in einem der Pubs in Frankfurt diese einmalige Atmosphäre hautnah erleben.

Direkt gegenüber des Hauptbahnhofs liegt das O'Reilly's, ein uriger Irish Pub mit einer Theke, die sich durch den ganzen Pub zieht. Fast in jeder Ecke gibt es einen[...]

Feiern im großen Stil: das Living in Frankfurt

21.07.11 | Nicola del Franco
Nightlife, Bahnhofsviertel, Living in Frankfurt
Das Living in Frankfurt. Abendliche Unterhaltung im XXL-Format. Foto: Pixelio.de

Frankfurt ist ja bekannt für seine Hochhäuser und guten Clubs. Verteilt über die ganze Stadt gibt es kleine Clubs, Bars und Discos, in denen zu jeder Musikrichtung bis zum Morgengrauen gerockt wird. Das Living in Frankfurt ist einer der bekanntesten Clubs der Stadt, zwischen dem Hochhaus der Europäischen Zentralbank und dem Schauspielhaus der Alten Oper gelegen.

Genauer gesagt im Grüngürtel des Alleenringes; dort schmiegt sich der Club in einem kleinen Park an das in die Höhe ragende EZB-Gebäude. Schon seit über 10 Jahren ist das Living in Frankfurt nun nicht mehr aus der Clubszene wegzudenken. Denn nicht nur die Location sucht in ganz Deutschland ihresgleichen, auch der Club selbst steht für qualitative Partys mit allem was dazu gehört.

Auf über 1.100 qm verteilt sich das Living in[...]

Im Herzen Afrikas – inmitten Frankfurts

07.06.11 | Nicola del Franco
Frankfurter Restaurant, Im Herzen Afrikas
Tolles Ambiente im Frankfurter Restaurant, im Herzen Afrikas. Foto: piqs

Im Herzen Afrikas, so nennt sich das afrikanische Restaurant in der Gutleutstrasse. Und so fühlt man sich auch, wenn man einmal dort gewesen ist. Eine unvergleichbare Atmosphäre, im Sand sitzend, bei Kerzenschein vollkommen neue Gerichte und Geschmäcker entdecken, fast so, als ob man sich wirklich in Afrika befindet.

Das Frankfurter Restaurant macht bereits am Eingang Urlaubsstimmung. Gemütliche Sitzbänke und tropische Sonnenschirme laden zum Verweilen ein. Betritt man das Herz Afrikas fühlt man sich direkt wie in einer anderen Welt. Denn erst einmal muss man seine Schuhe ausziehen, denn der ganze Boden ist von Sand bedeckt. Die Wände und Decken sind von langen Leinentüchern bedeckt, so das der Eindruck entsteht, man sitzt in einem afrikanischen Zelt. Entweder man nimmt ganz normal an[...]

Kaiserstraße reloaded

22.07.09 | Tilman Birr
Die Kaiserstraße war früher der letzte Ort in Frankfurt. Drogensüchtige, Prostituierte, Kleinkriminelle. Oder sagen wir es auf frankfurterisch: Fixer, Nutten, Hanauer. Zwischen Theaterplatz (heute Willy-Brandt-Platz) und Hauptbahnhof befand sich die Heimat des Milieus, womit ich aber nicht ein soziologisches Milieu meine, sondern Menschen, „die sich ohne Reiseabsicht in der Nähe von Bahnhöfen aufhalten“ (M. Goldt). Die Kaiserstraße ist auch der einzige Ort nördlich der Alpen, an dem jemand versuchte, mir nachts auf der Straße eine Uhr zu verkaufen.

Neulich war ich wieder da. Nicht weil mich die Gegend interessiert hätte, sondern weil ich mit einem Freund, der dort arbeitet, zum Mittagessen verabredet war.
„Middach uff de Kaiserstraß?“ fragte ich. „Döner, oder was? Also unner uns: des brauch isch net.“
Doch ich war erstaunt. Es stehen Caféstühle auf breiten Gehwegen. Im Sommer wird auf einem Straßenfest Wein der Region ausgeschenkt. Es gibt Italiener, Griechen, Türken, und die betreiben dort keine Bordelle sondern Restaurants. Wir waren beim Japaner. So einer, bei dem eine messerbehängte Mischung aus Samurai und Sumoringer an den Tisch kommt und einem das Essen direkt vor der Nase zubereitet.

Und nach dem Essen freute ich mich darüber, dass die Kaiserstraße trotz der Aufwertung nicht zum sterilen Plastikquartier à la Potsdamer Platz[...]

Ein Blog über das Leben in Frankfurt

Hier schreiben Frankfurter für Frankfurter. Erfahrt mehr über das Leben in Frankfurt: über Restaurants, Lifestyle und die zahlreichen Veranstaltungen in der Finanzmetropole am Main.

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