Leben in Frankfurt

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Kleinod in der Stadt: Der Schwedlersee

09.04.10 | Tanja Pobitschka
Frankfurt ist nicht bekannt für seine Badeseen, die Umgebung auch nicht. Doch es gibt ein kühles Nass, das dem seelosen Image der Stadt entgegentritt: Der Schwedlersee.
Schwedlersee, Frankfurt am Main
Das Clubbad "Schwedlersee" ist eine Oase der Ruhe inmitten von Maincity. Foto: Erster Frankfurter Schwimmclub

Der Osthafen. Umschlagplatz für Öl, Kohle, Chemikalien und die Verladung von Containern. Der Hafen hat einen Ober- und Unterteil, beide sind durch die Autobahn 661 getrennt. Wer denkt dabei schon daran, die Badehose einzupacken? Sollte man, denn hier liegt der Schwedlersee versteckt. Die Lage unterstreicht seine Exklusivität wie seine Unaufwändigkeit. Exklusiv und unaufwändig ist auch der Betreiber des Sees: Der "Erste Frankfurter Schwimmclub von 1891" (EFSC). Seit 1921 ist der Schwedlersee Clubeigentum. Früher war er drei Mal so große wie heute, hatte eine 50-Meter-Bahn, mehrere Badestege und klares Wasser. Und er war Sommerdomizil der Schwimmer- und Wasserballer des EFSC. Im Zuge der Erweiterung des Gewerbegebiets um die Hanauer Landstraße wurde ein Teil des Sees zuzuschütten.

Heute ist[...]

Pädagogische Immobilie -Das MainÄpplerHaus

19.03.10 | Tanja Pobitschka
Beeindruckende Immobilien gibt es viele in Frankfurt, ebenso Grünflächen und pädagogische Einrichtungen mit Schwerpunkten aller Art. Aber nur ein Haus vereint alles auf einmal: Das MainÄppelHaus Lohrberg.
MainÄppelHaus, Frankfurt am Main
Öffnungszeiten des MainÄppelHaus in Frankfurt am Main. Foto: T. Pobitschka

Von der Friedberger Landstraße Richtung Bad Vilbel geht es Höhe "Altes Zollhaus" rechts ab in den Berger Weg. Kommt ein Auto entgegen, muss man zur Seite fahren, ab ins "Geräusch", zu schmal ist die Straße für zwei Autos. Vom Parkplatz Lohrberg sind es 10 Minuten zu Fuß bis zum MainÄppelHaus. Die grüne Oase im Norden Frankfurts bietet neben frisch gepresstem "Stöffche" Einiges mehr. Es ist Frankfurts Informations- und Begegnungsstätte rund um Streuobstwiesen und Gartenbau. Das MainÄpplerHaus ist Lehr- und Lernstation mit Naturerlebnisgarten: Exkursionen, Beratungen, Workshops, Führungen und Feste - das alles für Jung und Alt. Der hauseigene Hofladen mit großer Auswahl an verschiedenen Obstsorten, selbstgemachter Marmelade und echtem "Lohrberger Schoppen" laden ebenso ein, wie das[...]

Kulinarische Immobilie: Das Kochkunstmuseum

11.03.10 | Tanja Pobitschka
Tafelkunst, Tischsitten und Tafelkarten. Das ehemalige Kochkunstmuseum (KKM) in Frankfurt sollte wieder belebt werden. Das findet nicht nur der Verein zur Förderung der Tafelkultur.
Kochkunstmuseum, Frankfurt
Das ehemalige Kochkunstmuseum in der Windmühlstraße 1 in Frankfurt am Main. Foto: T. Pobitschka

Frankfurt war schon früh Domizil und Wirkungsstätte der internationalen Kochszene. In der Zeit zwischen 1909 und 1945 unterhielt der „Internationale Verband der Köche“ das Kochkunstmuseum (KKM). Untergebracht waren die Kochbücher, Menü- und Tafelkarten in dem neo-barocken Bau in dem heute Denkmal geschützten Haus in der Windmühlstraße 1. Aber nicht nur Gedrucktes waren Beteile der Sammlung. Neben künstlichen Nachbildungen von Gerichten, einer diätischen Abteilung, Herstellungsverfahren von Lebensmitteln waren dort auch Küchenutensilien und Einrichtungsgegenstände zu finden. Das gesamte Spektrum des Tafelwesens und der Tafelkunst war im Kochkunstmuseum untergebracht.

Nachdem die Sammlung während des Zweiten Weltkriegs zerstört wurde, griff 1988 der "Verein zur Förderung der Tafelkultur" den[...]

Ein Blog über das Leben in Frankfurt

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